01.02.11Zugunglück in Sachsen-Anhalt: Erste Erkenntnisse zur Ursache

Von Stephan  |  Unfallmeldung

Zur Ursache des Unglücks, bei dem am Samstag Abend 10 Menschen ums Leben kamen und 23 weitere zum Teil lebensgefährlich verletzt wurden, gibt es erste Erkenntnisse. Aus einem Bericht des Bundesverkehrsministeriums gehe hervor, der Lokführer des Güterzuges habe zwei Haltesignale (Vorsignal und Hauptsignal) missachtet und eventuell auch einen Notruf des Fahrdienstleiters ignoriert, der beide Züge zur Notbremsung aufgefordert haben soll.

Die Bahn hat inzwischen zugesagt, möglichst schnell eingleisige Streckenabschnitte mit dem Sicherungssystem auszurüsten, das am Unglücksort noch nicht installiert war: Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB). Dieses System führt beim Überfahren eines Haltesignals zur Zwangsbremsung des Zuges und hätte den Unfall wahrscheinlich verhindert. Auf der betroffenen Strecke zwischen Halberstadt und Halberstadt, die von der DB Netz AG betrieben wird, haben die Ausbaumaßnahmen bereits begonnen und sollen bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Fünf von sieben Abschnitte seien bereits ausgerüstet worden, sagte ein Manager der Deutschen Bahn am Montag Abend im MDR.

Ich habe das Gefühl, das viele die Deutsche Bahn für das Unglück verantwortlich machen und vorwerfen, Großprojekte wie Prestige-Bahnhöfe oder Schnellfahrtstrecken zu finanzieren und der Ausbau der Regionalstrecken hinten anstehen muss. Aber das PZB-System war für die Strecke nicht vorgeschrieben, weil dort nicht schneller als 100 km/h gefahren werden darf, und die bereits in Angriff genommene Ausrüstung der Strecke spricht dafür, dass der Bahn das Problem bewusst ist. Warum der Lokführer des Güterzuges die Signale nicht beachtet hat, muss noch abschließend ermittelt werden.

MDR: Güterzug-Lokführer überfährt Haltesignal

30.01.11Zugunglück in Sachsen-Anhalt

Von Stephan  |  Unfallmeldung

In Hordorf in Sachsen-Anhalt (bei Oschersleben) sind in der vergangenen Nacht 10 Menschen bei einem schweren Zugunglück ums Leben gekommen. 23 weitere wurden verletzt, einige schweben noch in Lebensgefahr, so der aktuelle Stand am Sonntag vormittag. Ein Nahverkehrszug des Betreibers HEX (Harz-Elbe-Express), der von Magdeburg nach Halberstadt unterwegs war, stieß auf der eingleisigen Strecke gegen 22:30 Uhr frontal mit einem Güterzug zusammen und kippte anschließend auf das angrenzende Feld.

Kriminalpolizei und das Eisenbahnbundesamt haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

tagesschau.de: Fassungslosigkeit nach Zugunglück

Zugunglück in Hordorf - tagesschau.de

Vermutet wird, so ein Sprecher der Polizei gegenüber der Presse, das der Triebfahrzeugführer des Güterzuges ein Haltesignal überfahren hat; ob keine automatische Zwangsbremsung eingeleitet wurde und ob andere technische Sicherungsmaßnahmen versagt haben, muss jetzt untersucht werden. So eine Untersuchung kann allerdings Monate dauern, vor allem da der beteiligte Personenzug teilweise stark zerstört wurde.

28.01.11RBB Reporter: S-Bahn-Chaos ohne Ende

Von Stephan  |  Chao-S-Bahn

Der rbb (Rundfunk Berlin-Brandenburg) zeigte am Montag eine Reportage zu den Hintergründen des S-Bahn-Chaos in Berlin. Die 30-minütige Sendung mit Interviews von Verantwortlichen und Insidern ist wirklich sehenswert, wenn man mehr zur Chronologie der Ereignisse erfahren möchte, die zur aktuellen Situation geführt haben.

Auf YouTube: S-Bahn-Chaos ohne Ende – Teil 1 und 2

25.01.11Fritz Jingle: Winter-Notfall-Worst-Case-Ausnahmezustands-Zwangslagen-Fahrplan

Von Stephan  |  Chao-S-Bahn

Jingle: S-Bahn Winterfahrplan


» Werte Reisende,

die S-Bahn Berlin gibt bekannt: Ab heute gilt der neue Winter-Notfall-Worst-Case-Ausnahmezustands-Zwangslagen-Fahrplan. Aufgrund der unvorhergesehenen Witterung können wir auf der Ringbahn nur einen 60-Minuten-Takt anbieten, auf den anderen Strecken fahren wir immer zu Vollmond.

Schwierigkeiten gibt es auch mit den ungewarteten Bremsen. Da Sie als Fahrgäste das Wort “warten” aber sicher nicht mehr hören können, werden wir auch in Zukunft nicht damit anfangen. Da wir deshalb aufs Bremsen verzichten, beschränken Sie bitte Ihr Fahrziel auf Endhaltestellen.

Wartenberg, Spandau und Potsdam werden gar nicht mehr bedient. Falls sie da wohnen, bitte ziehen Sie weg, Ihre Orte werden in Kürze abgerissen. Dieser Fahrplan gilt bis vorraussichtlich Ende Februar. – 2013.

Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, das Ihre Berliner S-Bahn ganz weit vorn dabei ist. Mit bis zu 360 Mitreisenden pro Waggon haben wir endlich die Tokyoter U-Bahn abgehängt. Diesen Rekord hätten wir ohne Sie nie erreicht. Vielen Dank dafür.

Ihre Berliner S-Bahn. «

(Quelle: Jingles von Fritz vom RBB)

25.01.11Winterfahrplan bei der S-Bahn

Von Stephan  |  Chao-S-Bahn

Seit gestern gilt bei der S-Bahn Berlin der neue Winterfahrplan. Motto: Pünktlicher stabiler Betrieb, aber dafür langsamere und weniger Verbindungen. Mit einer reduzierten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h will die S-Bahn garantieren, dass es auch bei Schnee und Eis nicht erneut zu einem Chaos wie im Dezember kommt. Es hatte lange Wartezeiten von teilweise mehr als 30 Minuten gegeben, und an ein paar Tagen im Januar war der Betrieb auf vier Teilstrecken eingestellt worden.

Die reduzierte Geschwindigkeit hat natürlich mehr Auswirkungen als “nur” verlängerte Fahrzeiten – bis zu 10 Minuten braucht man länger, wenn man im Berliner Umland unterwegs ist. Fast überall ändern sich die Abfahrtsminuten, und damit können Anschlüsse nicht mehr erreicht werden. Das finde ich viel ärgerlicher. Bus, Straßenbahn und U-Bahn haben kaum eine Chance ihren Fahrplan kurzfristig daran anzupassen.

Winterfahrplan - Minutenspinne: Abfahrtsminuten der S-Bahn Berline

Winterfahrplan: Die neuen Abfahrtsminuten bei der S_Bahn (Als PDF herunterladen)

Auf den Außenstrecken nach Potsdam, Spandau und Wartenberg verkehrt die Bahn tagsüber nur noch alle 20 Minuten (statt alle 10), und zwischen Hennigsdorf und Nordbahnhof nur alle 30 Minuten. Hier gibt es lange, eingleisige Abschnitte, auf denen bei 60 km/h kein engerer Takt realisiert werden kann. Auf der Ringbahn herrscht ein 10-Minuten-Takt, normal wäre hier in der Hauptverkehrszeit ein Fünf-Minuten-Takt.

Im Moment steht auch noch nicht sicher fest, wie lange der Winterfahrplan in Kraft bleibt. “Der Winterfahrplan gilt erst einmal bis zum 27. Februar 2011”, sagt die S-Bahn, aber ob das stimmt, und was danach passiert – wer weiß.

Der aktuelle Winterfahrplan ist in der Online-Auskunft der S-Bahn Berlin und auch bei BVG und VBB berücksichtigt.

23.01.11Mehr Statistik: Täglich aktuelle Pünktlichkeits-Quote

Von Stephan  |  Außerplanmäßig

Ab heute gibt es eine aktuelle »Pünktlichkeits-Quote« auf der Seite zur Verspätungsstatistik von dasBahnblog.de. Berechnet wird er anhand der erfassten Züge des aktuellen Tages. Zur Zeit liegt sie im Fernverkehr bei 99,7 Prozent. Aber es ist ja auch Sonntag, und es ist erstaunlich wenig los. Mal sehen, wie sich der Wert in der kommenden Woche entwickelt.

21.01.11Nachgerechnet: 40.000 Zugausfälle im Dezember - Wie hoch ist die Pünktlichkeit der Bahn wirklich?

Von Stephan  |  Außerplanmäßig

Im Dezember soll die Pünktlichkeit der Bahn “tageweise unter 70 Prozent” gelegen haben, so die offizielle Angabe der Deutschen Bahn, die auch Verkehrsminister Ramsauer im Bericht zum Winterchaos verwendet hat. Genaue Zahlen veröffentlicht die Bahn nicht, und auch dem Eigentümer der Bahn, der Bundesregierung, liegen die internen Zahlen nicht vor, musste Ramsauer heute vor dem Parlament zugeben.

Der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) allerdings liege laut eigenen Aussagen die “Originalstatistik der DB-Netzleitzentrale” vor, und daraus gehe hervor: Teilweise lag die Pünktlichkeit der Fernzüge unter 30 Prozent. “In der Woche vom 13. bis 19. Dezember fuhren demnach nur 40,3 Prozent aller Fernzüge pünktlich, in der Woche darauf sogar nur 29,8 Prozent”, so die HAZ. Im betreffenden Zeitraum habe es an “keinem einzigen Tag im Fernverkehr eine höhere Pünktlichkeit als 56,5 Prozent” gegeben. Nur an zwei Tagen seien mehr als die Hälfte der ICE und IC nach Plan gefahren.

Im Durchschnitt mag sich für Dezember tatsächlich eine Pünktlichkeit von 70% ergeben. Die Bahn dementierte auch heute, das die veröffentlichten Zahle “geschönt” seien und vereist darauf, dass “deutlich über 95 Prozent aller 27.000 täglichen Zugfahrten im DB-Personenverkehr durchgeführt werden konnten”. Das heißt, das am Tag im Schnitt 1350 Züge ausgefallen sind, im gesamten Dezember rund 40.000 Verbindungen.

Nachprüfen freilich lassen sich diese Zahlen nicht. Und dasBahnblog hat mit der Aufzeichnung der Verspätungen (siehe statistik.dasBahnblog.de) erst in diesem Januar begonnen, Zahlen für Dezember liegen leider nicht vor. Und an den internen Bericht, auf den sich die HAZ beruft, ist wohl auch nur schwer heranzukommen.

HAZ: Nur jeder fünfte Fernzug der Deutschen Bahn fährt nach Plan

HAZ: Ramsauer liegt Bahn-Pannenstatistik wohl nicht vor

Deutsche Bahn: Pressemitteilung 009/2011

14.01.11Schlagabtausch - Die DB legt nach

Von Stephan  |  Chao-S-Bahn

(Fortsetzung von Schlagabtausch: Ehemaliger S-Bahn Chef übt Kritik in Offenem Brief, die Deutsche Bahn dementiert)

Die Deutsche Bahn legt nach und fordert eine Unterlassungserklärung von Constantin. Es würden rechtliche Schritte eingeleitet, heißt es in einer neuen Pressemitteilung. Die Bahn möchte richtig stellen, dass Herr Grube recht gehabt hat, als er am Montag vor dem Verkehrsausschuss behauptete, die frühere S-Bahn-Führung habe auf Gewährleistungsansprüche gegenüber den Herstellern von S-Bahn-Zügen verzichtet. Constantin behauptet, solch einen Verzichtserklärung habe es nicht gegeben. Die Bahn behauptet, es gab 2007 ein Schreiben an den Bahnhersteller Bombardier, es bestünden “seitens der S-Bahn keine Forderung aus dem Vertrag” und das verstehe man als Verzichtserklärung.

Außerdem sagt die Bahn, dass Herr Thon seit April 2005 bei DB Stadtverkehr angestellt war habe und daher nicht Herrn Homburg (damals DB Regio, heute Konzernvorstand Personenverkehr) unterstellt gewesen sein kann und somit die Sparmaßnahmen nicht von Herrn Homburg angeordnet worden waren. Denn dann wäre Herr Homburg vielleicht mitverantwortlich für das derzeitige S-Bahn-Chaos. Wo Herr Thon vor 2005, also zur zeit der Geschäftsführung durch Constantin, angestellt war, hat die Bahn nicht gesagt.

Ganz ehrlich: das ist mir doch völlig egal, wer damals die Verantwortung hatte – ich möchte, dass es möglichst bald besser läuft bei der S-Bahn. Jeder schiebt die Verantwortung auf andere, keine möchte es gewesen sein.

Liebe S-Bahn Berlin GmbH, liebe Deutsche Bahn AG, hallo da oben: Bitte hört auf mit Schuldzuweisungen und sorgt dafür, dass ich jeden morgen zuverlässig mit der S-Bahn zur Arbeit fahren kann. Auch bei Schnee und Eis! Danke.

14.01.11Schlagabtausch: Ehemaliger S-Bahn Chef übt Kritik in Offenem Brief, die Deutsche Bahn dementiert

Von Stephan  | 

In einem offenen Brief an Berlins Verkehrssenatorin Frau Junge-Reyer und an die Abgeordneten im Senat kritisiert Ernst-Otto Constantin, früherer Geschäftsführer der S-Bahn Berlin (bis 2002), die Aussagen von Bahnchef Rüdiger Grube. Der hatte behauptet, die S-Bahn-Führung habe vorzeitig auf Gewährleistungsansprüche gegenüber Herstellern verzichtet und sei deshalb mitverantwortlich für die zahlreichen Ausfälle im Winter.

Hier der Brief im Wortlaut:

Offener Brief von Constantin - Seite 1
Offener Brief von Constantin - Seite 2
Offener Brief von Constantin - Seite 3

Ich finde es mutig und couragiert, dass Herr Constantin sich öffentlich äußert. Die Deutsche Bahn reagierte mit einer Pressemitteilung und weist die Behauptungen Constantins als “unhaltbar und nachweislich falsch” zurück. Hauptsächlich geht es um den Punkt, bei welchem Unternehmen Herr Homburg beschäftigt war und welche Verantwortung er trug.

(…) Tatsache ist vielmehr, dass Herr Thon seit dem 1. April 2005 einen Anstellungsvertrag bei DB Stadtverkehr hatte, wo die operative Verantwortung für die S-Bahnen in Hamburg und Berlin gebündelt war. DB Stadtverkehr stellte daher auch den Aufsichtsratsvorsitzenden der S-Bahn.

Herr Homburg hatte weder in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender von DB Regio noch als Aufsichtsrat der Berliner S-Bahn (bis 2003) eine operative Verantwortung für die Berliner S-Bahn inne. Auch die behauptete Federführung bei der Umsetzung des OSB-Programms ist nachweislich falsch. Wie alle derartigen Programme zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Konzernbereichen oder Tochterunternehmen wurden die Maßnahmen im DB-Konzern unter Mitwirkung des zuständigen Geschäftsfelds DB Stadtverkehr entwickelt und umgesetzt.
Des Weiteren ist die Behauptung Constantins, dass es eine prozessbegleitende Qualitätskontrolle bei der S-Bahn Berlin gegeben hätte, durch den Untersuchungsbericht der unabhängigen Ermittler der Berliner Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz vom Februar 2010 eindeutig widerlegt worden. (…)

Die akribisch durchgeführten Untersuchungen hatten zweifelsfrei ergeben, dass die zuständigen DB-Konzerngremien über das Ausmaß der von den Ermittlern aufgedeckten systematischen Organisationsmängel sowie der unzureichenden Qualitäts- und Sicherheitsorientierung bei der S-Bahn Berlin nicht von den S-Bahn-Geschäftsführungen informiert wurden. Pflichtverletzungen des S-Bahn-Aufsichtsrats waren demnach nicht festzustellen. Soweit Managementfehler ehemaliger Geschäftsführer festgestellt worden sind, sind Organhaftungsansprüche in der Prüfung.

(Pressemitteilung DB AG, Stand: 14.01.2011 9:53)

Der Senat oder die Verkehrssenatorin haben sich bisher nicht zu Constantins Stellungnahmen geäußert.

12.01.11S-Bahn Berlin: Grube vor dem Verkehrsausschuss - Neuer Fahrplan ab 24.1.

Von Stephan  |  Chao-S-Bahn

Rüdiger Grube hat am Montag vor dem Verkehrsausschuss des Berliner Senats Antworten gegeben – viele Fragen blieben dennoch offen. Ob es für die Ausfälle im Dezember eine Entschädigung der Fahrgäste geben wird, blieb unklar. Ebenso, ob es im nächsten Winter besser laufen kann. Wie stabil sich das Gesamtsystem dann verhält, “ist nicht vorhersehbar”, so Grube.

Auch vor den Verkehrsministern der Bundesländer musste er sich rechtfertigen. Er räumte ein, dass die Deutsche Bahn in einigen Punkten versagt hat und dass es Verbesserungen geben muss, machte aber deutlich, das dies nicht kurzfristig möglich ist. Neue Züge müssen erst konstruiert und gebaut werden, und die Finanzierung ist auch noch nicht geklärt.

Unterdessen wird bei der S-Bahn Berlin an einem neuen Fahrplan gearbeitet, der ab dem 24. Januar gelten soll und vorsieht, das die Züge mit maximal 60 km/h unterwegs sind. Längere Fahrzeiten sind die Folge. Aber die Zuverlässigkeit und Stabilität soll dadurch erhöht werden, damit es bei einem erneuten Wintereinbruch nicht noch einmal zu so massiven Problemen wie im Dezember kommt.

RBB Abendschau: Alle Videos zur S-Bahn

11.01.11Abweichende Betriebssituation: Alles nach Plan

Von Stephan  |  Chao-S-Bahn

Achtung: Die S-Bahn Berlin informiert auf ihrer Webseite (www.s-bahn-berlin.de) über eine abweichende Betriebssituation: Alles verläuft nach Plan. Nicht so wie sonst. Also aufpassen, das man nicht aus Versehen in einen Zug einsteigt, der dann pünktlich losfährt.

Auchtung Abweichung: Alles nach Plan

05.01.11Verspätungsmeldungen auf Twitter in Version 2

Von Stephan  |  Zu spät

Sie sind wieder da: die beliebten Verspätungsmeldungen auf Twitter. Seit gestern werden regelmäßig verspätete oder ausgefallene Züge getwittert (und übrigens auch für eine statistische Auswertung aufgezeichnet). Die Meldungen sind zu finden unter twitter.com/verspaetung, die neusten werden auch an dieser Stelle angezeigt: statistik.dasBahnblog.de.

Die Meldungen wurden früher direkt vom Account @dasBahnblog gepostet, aber aus Gründen der Übersichtlichkeit habe ich @verspaetung eingerichtet. Berücksichtigt werden Züge, die mehr als 10 Minuten verspätet sind oder komplett ausfallen.

Verbesserungsvorschläge sind immer erwünscht. Ich freue mich über jeses Feedback. Auf dem Plan steht neben der statistischen Auswertung eine Suchfunktion nach einzelnen Zügen oder Bahnhöfen, gefragt wurde nach einer Aufteilung in Regional- und Fernverkehr oder nach Regionen, damit man nicht alle Meldungen lesen muss. Und es sind wirklich viele. Vereinzelt gibt es zur Zeit noch technische Probleme, wenn zu viele Züge gleichzeitig Verspätung haben und getwittert werden möchten, aber daran arbeite ich.

Verspätungsmeldung bei Twitter - Screenshot