26.12.10 »Ein Wunder, dass überhaupt was fährt«
Berliner Morgenpost vom 25.12.2010:
Kaputte Klimaanlagen, vereiste Leitungen, verstopfte Toiletten: Ein Zugchef enthüllt die größten Schwächen der Deutschen Bahn. (…)
Die Spitzenmanager um Rüdiger Grube sind ratlos. „Wir haben alles probiert“, sagt einer. „Keiner hier hat damit gerechnet, dass es so schlimm wird.“
Die Mitarbeiter, die in den Zügen Dienst tun, dagegen schon: „Dieses Unternehmen hat vor den technischen Problemen kapituliert. Und dafür brauchen wir keinen Winter, denn im Sommer läuft es nicht viel besser“, sagt Zugchef Hansjörg Bender (Name geändert). „Die Deutsche Bahn ist eine Schönwetter-Eisenbahn“, klagt der Bahner, der seit vielen Jahren Zugbegleiter ist. „Es ist fast schon ein Wunder, dass überhaupt noch was fährt.“ Bender hat vor Monaten begonnen, in Notizen festzuhalten, was er auf seinen täglichen Fahrten in den Fernzügen quer durch Deutschland erlebt.
»Es ist ein Wunder, dass überhaupt was fährt« – Zum Originalartikel / PDF-Version



Kommentare
Bisher wurden keine Kommentare abgegeben. Du kannst der erste sein!
Dein Kommentar: