12.01.09 ICE evakuiert (I)
Am Mittwochabend musste ein ICE auf dem Weg nach Berlin kurz hinter Hannover stoppen, da der Bordcomputer fehlerhafte Bremsen gemeldet habe. Die Fahrgäste wurden nach 2 Stunden zum nächsten Bahnhof gebracht und konnten dort in einen anderen Zug umsteigen.
Sämtliche Bremsen des Zuges mussten vom Lokführer manuell überprüft werden, nachdem sich die Störung nicht elektronisch beseitigen ließ. Dies habe 2 Stunden gedauert, berichtet Spiegel online:
Die Arbeiten haben zwei Stunden lang gedauert, währenddessen musste die Strecke Berlin – Stendal – Hannover aus Sicherheitsgründen für den gesamten Zugverkehr gesperrt werden. Fernzüge seien über Braunschweig umgeleitet worden. Die 300 Fahrgäste des ICE konnten währenddessen im Zug bleiben. Da der Zug durch die Oberleitung mit Strom versorgt wurde, sei er geheizt gewesen.
Nachdem alle Bremsen gelöst waren, fuhr der ICE mit geringer Geschwindigkeit in den Bahnhof Immensen. Dort wurden die Fahrgäste von den Zugbegleitern aus den Waggons und in einen nachfolgenden planmäßigen ICE aus Berlin geleitet. Mit ihm konnten sie ihre Fahrt nach Hannover fortsetzen, sagte der Bahn-Sprecher.
Also alles in allem zweieinhalb bis drei Stunden Verspätung aufgrund eines Elektronikproblems. Zunächst war berichtet worden, an dem ICE seine die Bremsen fest gefroren, laut eines Bahnsprechers sei dies allerdings technisch gar nicht möglich.



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