14.01.11 Schlagabtausch - Die DB legt nach
(Fortsetzung von Schlagabtausch: Ehemaliger S-Bahn Chef übt Kritik in Offenem Brief, die Deutsche Bahn dementiert)
Die Deutsche Bahn legt nach und fordert eine Unterlassungserklärung von Constantin. Es würden rechtliche Schritte eingeleitet, heißt es in einer neuen Pressemitteilung. Die Bahn möchte richtig stellen, dass Herr Grube recht gehabt hat, als er am Montag vor dem Verkehrsausschuss behauptete, die frühere S-Bahn-Führung habe auf Gewährleistungsansprüche gegenüber den Herstellern von S-Bahn-Zügen verzichtet. Constantin behauptet, solch einen Verzichtserklärung habe es nicht gegeben. Die Bahn behauptet, es gab 2007 ein Schreiben an den Bahnhersteller Bombardier, es bestünden “seitens der S-Bahn keine Forderung aus dem Vertrag” und das verstehe man als Verzichtserklärung.
Außerdem sagt die Bahn, dass Herr Thon seit April 2005 bei DB Stadtverkehr angestellt war habe und daher nicht Herrn Homburg (damals DB Regio, heute Konzernvorstand Personenverkehr) unterstellt gewesen sein kann und somit die Sparmaßnahmen nicht von Herrn Homburg angeordnet worden waren. Denn dann wäre Herr Homburg vielleicht mitverantwortlich für das derzeitige S-Bahn-Chaos. Wo Herr Thon vor 2005, also zur zeit der Geschäftsführung durch Constantin, angestellt war, hat die Bahn nicht gesagt.
Ganz ehrlich: das ist mir doch völlig egal, wer damals die Verantwortung hatte – ich möchte, dass es möglichst bald besser läuft bei der S-Bahn. Jeder schiebt die Verantwortung auf andere, keine möchte es gewesen sein.
Liebe S-Bahn Berlin GmbH, liebe Deutsche Bahn AG, hallo da oben: Bitte hört auf mit Schuldzuweisungen und sorgt dafür, dass ich jeden morgen zuverlässig mit der S-Bahn zur Arbeit fahren kann. Auch bei Schnee und Eis! Danke.



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