09.11.08 Was die DB über ihre Achsen weiß
Bereits seit Ende September liegt der Bahn AG ein Gutachten über die Ursache des Achsbruchs vor, der im Juli zum Entgleisen eines ICEs bei Köln geführt hatte. Aber die Bahn hat das verschwiegen. Hat sogar gelogen und noch bis Mitte Oktober behauptet, über die Ursachen des Achsbruchs würden noch keine Erkenntnisse vorliegen. Vermutlich, um den Börsengang nicht zu gefährden. Dafür gefährdete man offensichtlich lieber ein paar Menschenleben.
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Nachtrag (12.11.08): Bereits vor sechs Jahren gab es einen Achsbruch an einem ICE: am 2.12.2002 entgleiste ICE 1799 in Sachsen wegen einem Achsbruch. Die Achse kann damals höchstens 3 Jahre im Einsatz gewesen sein. Und schon damals „attestierte das zuständige Bundesamt, dass die Dauerfestigkeit der Radschwellen nicht nachgewiesen sei. Unternommen hat die Bahn allerdings nichts. Außer die Prüfintervalle so lang wie möglich zu gestalten.



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