18.08.07 Fortsetzung: 110 Minuten…
Die Antwort der Bahn auf meine E-Mail sieht aus wie zusammengesetzte Standardformulierungen, ich habe bei anderen Bahnblogs ähnliches gesehen. Meine Fragen bleiben offen. Ich zitiere:
Sehr geehrter Herr Hempelmann,
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 06. August.
Folgen von Störungen im Verkehr sind schwer abzusehen. Verbindliche Informationen an unsere Kunden zu geben, ist deswegen nicht immer möglich. So können aus 30 Minuten auch wieder 15 Minuten werden – oder umgekehrt. Bitte entschuldigen Sie, wenn in der konkreten Situation die Informationen nicht ausreichten.Wir freuen uns über jede Anregung, die uns erreicht. Ideen werden gesammelt und dann wird geschaut, was eventuell wie und zu welchen Kosten umgesetzt werden kann. Vielen Dank für Ihr Interesse an der Bahn.
Mit freundlichen Grüßen
DB Fernverkehr AG
Ihr Kundendialog
Es ging nicht um 15 oder 30 Minuten, sondern um 110 Minuten! Meine Idee: Informationen an Kunden über mögliche Verspätungen weitergeben. Aber das ist wahrscheinlich in der Umsetzung zu aufwendig. Noch eine Anregung: auf Fragen von Kunden antworten und keine bezugslosen Standardfloskeln verschicken. Hier ein Auszug aus meiner Mail, ich schilderte die Situation in Tarp:
[…] Ich und die anderen Fahrgaeste bekamen keine weiteren Information. Um 11:14 Uhr, also nach insgesamt 110 Minuten (!) warten (im uebrigen im Stehen, Sitzgelegenheiten gibt es dort nur wenige) hielt ein RE mit Ziel Hamburg, mit dem ich dann meine Reise fortsetzen konnte. Um 13:14 kam ich dann in diesem Zug am Hamburger Hauptbahnhof an, demzufolge gingen mir ca. 1,5 Arbeitsstunden verloren.
Wieso bekommen Ihre Fahrgaeste keine Informationen, wie sie ihre Reise fortsetzen koennen? Warum bleibt kein Ansprechpartner vor Ort, der ueber moegliche Anschlusszuege informieren kann? Wieso haengt nicht z.B. neben dem Fahrplan ein Hinweis auf eine Telefonhotline? […]



du bist ja lustig…..bist doch trotzdem zur arbeit gekomm!=)