26.04.09 ICE als Ersatz für IC-Zug
Heute war ich auf dem Rückweg von Potsdam nach Flensburg. Meistens sind diese Fahrten mit langer Wartezeit in Hamburg verbunden, heute hab ich jedoch eine neue Verbindung im Fahrplan gefunden: per IC nach Hamburg und weiter mit anderem IC nach Flensburg (anstatt der Kombination ICE / RE).
Der IC 830 ist allerdings in Wirklichkeit ein ICE-Zug gewesen, der dennoch an den Bahnhöfen Stendal, Salzwedel, Uelzen, Lüneburg, Harbug, Hamburg Hauptbahnhof und Altona hält und für die Bahnsteige dort fast zu lang ist. Einige Fahrgäste waren etwas verunsichert, ob ihr IC-Fahrschein in dem Zug gilt, begrüßt wurden wir vom Zugbegleiter auch „im ICE auf der Fahrt nach Hamburg-Altona“. Aber Fahrplan und Bahnhofsdisplay hatten recht. Auch ein ICE kann mal IC sein.
Das deutet darauf hin, dass inzwischen wieder mehr ICE-Züge verfügbar sind, weil mehr Achsen-Kontrollgeräte im Einsatz sind. Diese wollte die DB ja anschaffen, nachdem das EBA kürzere Prüfintervalle angeordnet hatte, als in Köln ein ICE wegen Achsbruch entgleist war (siehe z.B. Achsentausch). Die Folge waren IC-Ersatzzüge und weniger planmäßige ICEs.
Da kein Reiseplan auslag, gab es im Zug eine Ansage der Ankunftszeiten aller Bahnhöfe. Nett. Der Anschluss nach Flensburg allerdings war ein alter, gammeliger Intercity, der qualitativ nicht mit den RE-Zügen des Schleswig-Holstein-Express mithalten kann.


Das kommt öfters mal vor. Schon zweimal in den letzten Monaten zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Auf der Strecke fahren nur IC, überhaupt keine ICE. Nur wenn die Bahn mal einen ICE als Ersatzzug für ein IC spendiert. Das eine mal hatte der Zug auch ne andere Zugnummer. Also er fuhr nicht als IC xxxx sondern als ICE yyyy.