18.02.11 S-Bahn Berlin: Hund sorgt für Zugausfälle

Von Stephan  |  Außerplanmäßig

Gestern morgen mitten im Berufsverkehr überlegte sich ein Hund, er könne doch mal über die Gleise spazieren – und löste damit Verspätungen und Zugausfälle aus. Die Stadtbahn-Strecke quer durch Berlin wurde auf Anordnung der Bundespolizei für eine Sunde gesperrt, nicht nur für die S-Bahn, auch für Regional- und Fernverkehr. Anscheindend war ein Großaufgebot der Polizei damit beschäftigt, das Tier einzufangen (laut ersten Meldungen auf Twitter). Nur zögerlich konnten anschließend Verspätungen wieder aufgeholt werden.

Ich selbst stand am Bahnhof Griebnitzsee. Erst fünf Minuten nach der planmäßigen Abfahrtszeit gab es eine Ansage, dass der Zug ausfällt und der nächste dann in 20 Minuten kommt. Der fuhr dann nicht sofort weiter, sondern wartete noch 6 oder 7 Minuten auf den Gegenzug, denn die Strecke ist teilweise nur eingleisig. Dementsprechend übertragen sich Verspätungen leicht von einem Zug zum nächsten. Mich hat die Aktion am Ende eine halbe Stunde mehr Fahrzeit gekostet, und ich hoffe, der Hund war gut versichert, so ein Polizeieinsatz dürfte nicht ganz billig sein.

Ein katalanischer Hirtenhund (Symbolbild) soll für die Sperrung verantwortlich sein
Ein katalanischer Hirtenhund (hier ein Artgenosse) soll die Sperrung ausgelöst haben

Die Berliner Morgenpost meldet, die Suchaktion der Bundespolizei verlief erfolglos, der katalanische Hirtenhund sei aber von alleine zur Besitzerin zurückgekehrt.

Berliner Morgenpost: Hirtenhund legt die S-Bahn lahm

Letzte Änderung am 18.02.2011 um 08:48, Kategorien:  

Kommentare

  1. Maxi schrieb am 13.04.2011:

    Darf man einen Gastartikel schreiben!!!
    Gerade 40 Euro losgeworden, obwohl ich seit 4 Jahren 60 Euro im Monat als Student bezahle..nur weil ich mal eingeschlafen bin. Nix Kulanz und elende Arroganz! Toller Blog!

  2. Nina schrieb am 18.04.2011:

    @Maxi
    wie viele Stationen waren es denn?

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